Wer wir sind

CROMÁTICA HUMANA wurde in Zürich gegründet und arbeitet mit internationaler Ausrichtung. Wir dokumentieren, machen sichtbar und vernetzen Projekte, die aus Gemeinschaft, Kultur, Bildung, Kunst und sozialer Verantwortung heraus entstehen – Projekte, die viel bewirken, aber oft mehr Sichtbarkeit und Zugang zu Unterstützungsnetzwerken brauchen.

Wir arbeiten aus einer Überzeugung heraus: Bevor wir ein Projekt unterstützen, möchten wir es verstehen. Bevor wir über Wirkung sprechen, hören wir den Menschen zu. Bevor wir Allianzen aufbauen, schaffen wir Vertrauen.

Der Name

«Cromática» verweist auf Farbe, Vielfalt und Nuancen – das Chromatische ebnet nicht ein, es lässt Unterschiede und Intensitäten erkennen. «Humana» stellt den Menschen in den Mittelpunkt: seine Geschichten, seine Kreativität, seine Würde.

CROMÁTICA HUMANA bedeutet, die Wirklichkeit als lebendige Komposition zu betrachten – und die menschlichen Farben sichtbar zu machen: die Farbe einer Schule, einer Werkstatt, eines Kulturraums, einer Idee, die noch Unterstützung braucht, um zu wachsen.

Die Gründerin

CROMÁTICA HUMANA wurde von Virna Talarico gegründet, die den Verein als Präsidentin leitet. Ihr Werdegang bewegt sich zwischen Sprachen, Kulturen, Bildung, Kunst und Vermittlung – und ist seit 26 Jahren eng mit Kuba verbunden: Seit 2000 besucht und bereist sie das Land jährlich und hat mehrere Jahre dort gelebt.

In Zürich führte sie eine eigene Tanzschule für kubanische Tänze und organisierte über Jahre kulturelle Veranstaltungen und Kulturreisen nach Kuba. In Havanna leitete sie ein soziokulturelles Kinderprojekt im Quartier Juanelo in San Miguel del Padron, das Kindern und Jugendlichen über afrokubanischen Tanz und Musik einen geschützten Raum bot – und drehte darüber den Dokumentarfilm «La Rumba no va a morir» (2007, Attic Independent Production).

Aus dieser langjährigen Nähe ist ein enges, respektvolles Verhältnis zu den Menschen vor Ort gewachsen. Genau darauf baut CROMÁTICA HUMANA: auf der Fähigkeit, in einem Kontext zuzuhören, in einem anderen zu verstehen – und zwischen beiden Vertrauen zu schaffen.

Was wir nicht sind

Vertrauen entsteht auch durch Klarheit darüber, was wir nicht sind
  • keine Werbeagentur, die menschliche Geschichten fürs eigene Image nutzt;
  • keine Organisation, die sich die Arbeit anderer aneignet oder externe Agenden aufzwingt;
  • kein unmittelbares Geldversprechen;
  • keine almosenorientierte Struktur, die Menschen auf ihre Mängel reduziert.

Unsere Rolle ist es, zu begleiten, zu dokumentieren, zu übersetzen und zu vernetzen – nicht, von aussen zu ersetzen oder zu bestimmen.